Der "Max & Moritz"-Preis
Der deutsche Comic-Preis "Max-und-Moritz" wurde anlässlich des ersten Internationalen Comic-Salons Erlangen 1984 ins Leben gerufen. Namenspaten des Preises sind die beiden anarchistischen Protagonisten des deutschen Comic-Pioniers Wilhelm Busch. Der Preis will die Arbeit herausragender Künstler würdigen, verdienstvolle Verlagsarbeit bestärken und auf junge Nachwuchstalente aufmerksam machen. Darüber hinaus soll mit der Preisvergabe die Auseinandersetzung über die qualitativen Kriterien zur Beurteilung von Comics intensiviert werden.
Der Preis wurde von Bulls Pressedienst gestiftet, ist bis auf den Preis für den besten deutschsprachigen Künstler undotiert (es gibt Medaillen, Urkunden und in Anlehnung an den sechsten Streich Max-und-Moritz-Brote) und wird alle zwei Jahre auf dem Erlanger Comic-Salon verliehen. Die Kategorien und Kriterien der Vergabe wurden immer mal wieder geändert (zuletzt wurde der Preis für das beste Sekundärwerk gestrichen).
Ein Mal, und zwar 1993 wurde der Max-und-Moritz-Preis auf dem Hamburger Comicfestival vergeben. |
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