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Burkhard Ihme (Hrsg.)
Oktober 2001
240 Seiten DIN A4, S/W
EUR 15,25
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Der franko-belgische Comicmarkt

Von Wolfgang Höhne

Im Westen nichts Neues? Die franko-belgische Comicszene hat es sich in der selbst herbei geredeten Dauerkrise recht gemütlich gemacht. Doch die in letzter Zeit massiv wegfallenden Klassiker reißen große Lücken in die Verlagsprogramme.
"Der französische Comic steckt in der Krise", hieß es jedes Mal, wenn ich für das Fachmagazin COMIC! nach Angoulême, Charleroi oder zu sonst einer Messe nach Frankreich oder Belgien gefahren bin. Und reihum sollte es mal den Kindercomic, mal den Erwachsenencomic, mal den klassischen Abenteuercomic und mal den Autorencomic besonders hart, gar definitiv erwischt haben. Doch jede der mehrfach totgesagten Branchen produziert weiterhin kräftig Alben, die Verkaufszahlen dümpeln auf zufrieden stellendem Niveau so vor sich hin, von wirklicher "Ebbe" kann keine Rede sein, und man fragt sich, was das ganze Krisengeplapper eigentlich sollte.
Allein wenn man den Zahlen der 80er und 90er Jahre die üppigen Daten der 60er und 70er Jahre gegenüberstellt, könnte man von einer gewissen Art der "Dauerkrise" sprechen. Doch was für einen Sinn macht das? Der Wahnsinns-Comicboom von damals, noch ohne Konkurrenz durch Fernsehen und Computerspiele, kommt sowieso nie wieder. Und über diese banale Erkenntnis ständig zu wehklagen ist einfach nur lächerlich!...

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