Lektüre
 ICOM Independent Comic Preis   Max & Moritz-Preis   Der Deutsche Comicpreis 
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  BESTER INDEPENDENT COMIC

"Hector Umbra –
Der Halbautomatische Wahnsinn
Teil 1: Fern von Osaka" von Uli Oesterle
(Edition 52)

Covermotiv "Hector Umbra"
Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein lakonisch-depressiv gestimmter unrasierter Ich-Erzähler, die Titelfigur. Wie ein Detektiv aus Hollywoods "Schwarzer Serie" versucht er das Verschwinden eines Freundes aufzuklären. Die anfangs vielleicht etwas zu coole Erzählung wird im Folgenden nicht durch eine selbstironische Haltung der Figuren gebrochen, sondern durch den absurden Mix von Erzählelementen, der sich nach und nach überraschend einstellt. WEITER 
  BESTES FANZINE

"INKplosion"

Logo "INKplosion"
Dass es möglich ist, ein klassisch wirkendes Fanzine auch auf elektronischem Weg zu gestalten und zu publizieren, beweisen die Macher der Internet-Präsenz www.INKplosion.de seit Oktober 2002. Präsentiert werden in dem zweimonatlich erscheinenden Fanzine Comics, Zeichnungen und Artikel. WEITER 
  BESTER COMICBEITRAG (FUNNY)

"Wir können ja Freunde bleiben"
von Mawil (Reprodukt)

Covermotiv "Wie können ja Freunde bleiben"
Der Preis für den besten Funny-Beitrag geht an einen Comic, der sich einer klaren Kategorisierung widersetzt. Zeichnerisch dem reduzierten, funny-typischen Stil verhaftet, sind die Erzählungen in diesem Band eher sentimental als komisch, denn der Protagonist Markus ist in Herzensangelegenheiten dauerhaft erfolglos. WEITER 
  BESTER COMICBEITRAG (REALISTISCH)

"Scherbenmund" von Tobias O. Meissner (Text) und Reinhard Kleist (Edition 52)

Covermotiv "Scherbenmund"
In einem fantastischen Berlin, der Autor nennt es "Berlinoir", das an Fritz Langs Metropolis erinnert, herrschen Vampire über die Menschen und saugen sie buchstäblich aus. Der Held der Geschichte, Mitglied einer Rebellengruppe aus Menschen, verliebt sich in eine Vampirdame, die er eigentlich töten sollte. WEITER 
  BESTES SZENARIO

"On the Run" von Markus Grolik
(Edition Panel)

Covermotiv "On the Run"
Auf drei mal vier quadratischen Einzelbildchen pro Seite – ein Prinzip, das nur zweimal, am Anfang und gegen Ende durchbrochen wird – erzählt Markus Grolik eine umwerfende, eine mitreißende Geschichte ohne Worte. Er nimmt den Betrachter mit auf eine abenteuerliche Reise. Eine Reise, auf der uns die Helden dieser vor Ideen nur so strotzenden, überbordenden Geschichte früher oder später direkt sympathisch werden – obwohl es sich um Hausstaubmilben handelt. Nun ja, die Cartoonform von Hausstaubmilben. WEITER 
  SONDERPREIS

Comicforum.de

Startseite des Comicforum.de
Im täglichen Leben steht der Comicfan mit seiner Leidenschaft oft allein da. Nur beim Besuch im Comicfachgeschäft besteht die Möglichkeit, andere Comicleser auf freier Wildbahn zu treffen. Aber seit einigen Jahren ermöglicht das Internet, ortsunabhängig mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln – über das von Patrick Hofmann und Bernd Glasstetter im Jahr 2000 ins Leben gerufene Comicforum. Das Comicforum ist nicht nur Anlaufstelle für diskutierfreudige Fans, sondern auch für Verlage, die das Forum nutzen, um neue Produkte anzukündigen und Feedback einzuholen. WEITER 

  LOBENDE ERWÄHNUNGEN
Die Jury hat sich bei der Diskussion über die diesjährigen Preisträger für die so genannten Lobenden Erwähnungen auf ein neues Verfahren geeinigt, durch das die Lobenden Erwähnungen stark aufgewertet werden – ähnlich der Nominierung bei anderen Preisen wie dem Oscar. So werden ab jetzt alle die Werke mit einer Lobenden Erwähnung ausgezeichnet, die entweder durch ein fundiert vorgetragenes Minderheiten-Votum eines Jury-Mitglieds ausgewählt wurden oder bei der Diskussion um die Preisträger ganz knapp gescheitert sind. Diesmal gibt es vier Lobende Erwähnungen.
"Gier" von Isabel Kreitz (Zwerchfell) Seit Isabel Kreitz ihre Comics veröffentlicht, hat sie sich stets weiter entwickelt und gesteigert. Die Abenteuer des U-Bahn-Surfers Ralf erleben mit dem vorliegenden Paperback-Band "Gier" eine neue Episode. . WEITER 


"Rohrpost" von Volker Sponholz (Herrimans) Die schlichte und doch ebenso wirkungsvolle, wie ansprechende Aufmachung der bei Herrimans erscheinenden Titel überzeugt und wäre schon an sich eine Lobende Erwähnung wert. WEITER 


"Panik Elektro 1: Autobiographischer Horror" von Wittek (Hrsg.) (Schwarzer Turm) Die Anthologie "Panik Elektro 1" – mehr als 30 kurzen Comics und zwei redaktionellen Beiträge auf 150 Seiten – trägt ihr klug gewähltes inhaltliches Konzept als Titel: "Autobiographischer Horror". WEITER 


"Miller & Pynchon" von Leopold (Leopold Maurer) Kann man sich Henry Miller und Thomas Pynchon als Comicfiguren vorstellen? Leopold Maurer hat in seinem Comic Protagonisten erschaffen, die nicht nur namentlich an die beiden großen Autoren erinnern. WEITER 

Die Jury

Thees Carstens Zeichner und Autor (Witten)
Constanze Döring Bibliothekarin (Köln)
Klaus N. Frick Redakteur (Karlsruhe)
Achim Schnurrer Redakteur (Hausen)

  Die COMIC!-Jahrbücher
COMIC!-Jahrbuch 2013
COMIC!-Jahrbuch 2012
COMIC!-Jahrbuch 2011
COMIC!-Jahrbuch 2010
COMIC!-Jahrbuch 2009
COMIC!-Jahrbuch 2008
COMIC!-Jahrbuch 2007
COMIC!-Jahrbuch 2006
COMIC!-Jahrbuch 2005
COMIC!-Jahrbuch 2004
COMIC!-Jahrbuch 2003
COMIC!-Jahrbuch 2001
COMIC!-Jahrbuch 2000
Im COMIC!-Jahrbuch werden insbesondere auch die Preisträger des Independent Comic Preises jeweils ausführlich vorgestellt.
  PREISTRÄGER 2004
Bester Independent Comic
Bestes Fanzine
Bester Comicbeitrag "Funny"
Bester Comicbeitrag "Realistisch"
Bestes Szenario
Sonderpreis
Lobende Erwähnungen
HINTERGRUND
 
Der ICOM Independent Comic Preis 2004

Die Preisverleihung 2004 fand am 10. Juni 2004 um 19:30 Uhr im media.ART.zentrum während dem 11. Internationalen Erlanger Comicsalon statt. Der Preis wird nur an Comics verliehen, die sich um den Preis beworben haben. Teilnahmeberechtigt waren Veröffentlichungen, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2003 erschienen sind.
 
     
Der Interessenverband Comic e.V. ICOM vergibt seit 1994 diesen Preis für die ungeheuer rege Verlags- und Zeichnerszene jenseits der etablierten, auf dem Abdruck aus dem Ausland importierter Comics basierenden Branchenriesen. Der Preis zeichnet Eigenproduktionen aus dem zurückliegenden Kalenderjahr aus. Im Gegensatz zum Max-und-Moritz-Preis ist der ICOM-Preis mit insgesamt 2.000 € dotiert. Auch in diesem Jahr splittete die Jury den mit 1.000 € dotierten Hauptpreis in "Bestes Fanzine" und "Bester Independent Comic". Die anderen vier Kategorien sind mit jeweils 250 € dotiert.

Einsendeschluß für den ICOM Independent Comic Preis 2005 ist der 1. März 2005. Der ICOM vergibt auch nächstes Jahr wieder fünf Preise an Publikationen (keine Manuskripte) in den Kategorien:

1) Bestes Fanzine / bester Independent Comic
2) Bester Comic-Beitrag [Funny]
3) Bester Comic-Beitrag [Realistisch]
4) Bestes Szenario
5) Sonderpreis für besondere Leistungen oder Comics, die in keine Kategorie passen.

Alle Einsendungen an Interessenverband Comic e.V. ICOM, Danneckerstraße 12, 70182 Stuttgart.